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Downloads - Gemeinnützigkeit

Nützliche Informationen, Muster und Checklisten

Bei Ihren Fragen zur Gemeinnützigkeit, melden Sie sich bitte über unser Kontaktformular, schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an: +49 69 971 231-0!

Eine Einführung

Vor vielen Jahrhunderten haben Sterbende ihr Ticket ins Jenseits mit einer guten Gabe gelöst: Um ihr Seelenheil auch fernab der irdischen Welt zu sichern, wurden sie zur Stifterin oder zum Stifter. Nicht wenige der Spitäler, Stifte und Waisenhäuser, deren Ursprung mitunter bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, gehen daher auf ein Tauschgeschäft zurück: Gebete der Gläubigen für den Spender, am besten mehrmals täglich, im Gegenzug für die Erbschaft. Auch wenn wir es hoffen: Wir wissen nicht, ob die Stiftenden ihr Seelenheil gefunden haben.


Was wir aber wissen, ist, dass diese Praxis Deutschland einen weltweit einzigartigen Schatz an wohltätig handelnden Stiftungen beschert hat, der bis heute fortwirkt. So gewähren Stiftungen Hilfebedürftigen in Form von Geld- oder Sachleistungen Unterstützung oder sind als Träger von Einrichtungen der Wohlfahrtspflege aktiv. Die Bandbreite ist groß; sie reicht von Pflegeeinrichtungen für kranke oder alte Menschen über Wohnheime für benachteiligte Kinder und Jugendliche bis hin zu berufsvorbereitenden Werkstätten.

 

*Quelle/Fremdlink Stiftungen.org

 

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3,1 Billionen Euro werden in Deutschland bis 2024 weitergegeben, rechnet das Deutsche Institut für Altersvorsorge in einer aktuellen Studie. Immer mehr möchten mit ihrem Erbe nicht nur diejenigen versorgen, die ihnen nahestehen. Sie wollen etwas an die Gesellschaft zurückgeben, dafür sorgen, dass etwas von dem bleibt, was ihnen zeitlebens wichtig war. Die repräsentative GfK-Studie „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“ zeigt: Bereits jeder zehnte Deutsche über 60 Jahre würde mit seinem Erbe auch einen guten Zweck unterstützen, bei den Kinderlosen ist es sogar jeder dritte. 

 

 

Die steuerlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Vermögensübertragung können eine große Herausforderung sein - die Steuerbelastung so niedrig wie möglich zu halten und Konflikte unter den Erben sowie in der Familie zu vermeiden. Beginnen Sie rechtzeitig, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.  

Wir ermitteln - die für Sie - steuerlich optimalsten Gestaltungsmöglichkeiten und nutzen dabei alle möglichen Vergünstigungen bestmöglich aus. Angefangen bei der strategischen Planung bis hin zur Durchführung der Übertragung Ihres Vermögens - immer unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Vorstellungen. Zudem stehen wir Ihnen zur Sicherung und Durchsetzung Ihrer testamentarischen Verfügungen als Testamentsvollstrecker bzw. Nachlassverwalter zur Verfügung.

Stellen Sie uns Ihre Fragen bei einem unverbindlichen Erstgespräch und melden Sie sich unter +49 69 971 231-0. Sie können uns Ihr Anliegen auch hier per Mail senden.

„Es herrscht viel Unsicherheit“

Herr Holze, warum haben Sie sich entschlossen, einen Leitfaden zum Datenschutz herauszugeben? 
Jan Holze:
Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hatte den Landesdatenschutzbeauftragten gebeten, zusammen mit der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern und in Abstimmung mit der Landesregierung eine Handreichung für die Vereine im Land zu erarbeiten. Unabhängig von dieser Bitte sahen wir aufgrund der vielen Anfragen zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den dringenden Bedarf für eine solche Broschüre.

 

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit den Datenschutzbehörden in Mecklenburg-Vorpommern?
Wir haben sehr früh die hohe Unsicherheit und vielerorts ein fehlendes Grundverständnis für die Anforderungen, die mit der Einführung der DSGVO einhergehen, festgestellt. Daher haben wir Seminare im ganzen Land organisiert und wesentliche Informationen auf unserer Internetseite zusammengestellt. Da der Datenschutzbeauftragte ebenfalls beratend tätig ist, wollten wir unsere Kapazitäten bündeln und abgestimmt vorgehen, um möglichst viele Ehrenamtliche zu erreichen.

 

Wobei will der Leitfaden helfen?
Der Leitfaden richtet sich sowohl an Ehrenamtliche ohne Vorkenntnisse im Datenschutzrecht als auch an Fortgeschrittene. Deshalb hat er auch zwei Teile: einen Basisteil zum schnellen Einstieg und einen weiteren Teil mit tiefergehenden Informationen. Der Leitfaden bietet zwar umfangreiche Erläuterungen und Handlungsleitfäden mit Musterformularen; letztlich muss jedoch jede Organisation selbst tätig werden und die einzelnen Schritte umsetzen, um die Anforderungen im Datenschutzrecht zu erfüllen.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Umsetzung der DSGVO in Organisationen, die mit Engagierten arbeiten, gemacht?
Es herrscht große Unsicherheit, ein Gefühl von überbordender Bürokratie und Sorge vor möglichen Bußgeldern. Zudem wurde rund um den 25. Mai, also das Datum, seit dem die DSGVO verpflichtend umzusetzen ist, an vielen Stellen Panik gemacht, dass Anwälte massenhaft das Internet durchsuchen und Vereine unter Beifügung hoher Kostenrechnungen abmahnen würden – zu Unrecht, wie sich jetzt zeigt. Oft fehlt das Verständnis, dass der Datenschutz tatsächlich einen Schutz bietet, nämlich vor der missbräuchlichen Verwendung der Daten jedes Einzelnen. Die Chancen, die von einem datenschutzkonformen Verhalten ausgehen, werden kaum gesehen.

 

*Quelle Stiftungen.org

 

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Zum Leitfaden zum Datenschutz – Orientierungshilfe für Vereine in Mecklenburg-Vorpommern